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Kommentar der Woche – von Peter Zinke – Di., 08.09.2015  — Kommentar 3

Fesseln für das u.E. rechtswidrige Vorgehen des PKV Verbandes beim internen  PKV-Tarifwechsel

Liebe Leser resp. Versicherte.

Wir wollen dem rechtswidrigen Vorgehen der PKV Branche und dem PKV Verband zum PKV-Tarifwechsel nach § 204 und § 6 VVG Fesseln anlegen. Die private Krankenversicherung „Schlaraffia“ (Anm.: Name wurde geändert.) diktiert schriftlich mir persönlich und einem Versicherten mit Unterschrift des Vorstandsvorsitzen zu einem aktuellen Fall unsere eigenen „Wünsche und Bedürfnisse“ des Versicherten i.S. des § 6 VVG. Bizarr dieses Vorgehen wie in „Farm der Tiere“ oder „1984“ von George Orwell.

Unternehmensfehler haben also andere auszubaden, die Versicherten. Man darf nicht vergessen, die PKV Branche hat sich zum Teil während der letzten 25 Jahre durch schädliche Neuabschlüsse auf gewagtes Eis begeben und geschäftlich verzockt. Ergebnisse waren stets neue Tarife.

Private Krankenversicherungen mit einem Tarif oder ganz wenigen seit Anfang der Siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts waren und sind die Stars der Branche. Und sind heute noch mit Ihrem (Einzahl) Unisextarif auf dieser Linie.

Hier liegen u.E. dreiste Rechtsbrüche und uneinsichtiges Verhalten weiterhin vor, trotz klarer Gesetzeslage. – Der Versicherer hat den Versicherungsnehmer nach „seinen Wünschen und Bedürfnissen zu befragen und zu beraten“. Eigentlich klar. „Wünsche und Bedürfnisse“ Versicherter werden nicht selten einfach übergangen und in Schreiben arrogant abgebügelt.

Gesetze müssen so für den Bürger entstehen, dass man sie mit gesundem Menschenverstand und sozialer Einstellung nachvollziehen kann. Wäre dies nicht mehr so, hätte der Bürger keine Rechtssicherheit mehr. Deshalb agiere ich mit aller Härte und Schärfe gegen einen PKV Verband und Gleichgesinnte der Branche. Und noch etwas: Die Leitlinie des PKV Verbandes zum Tarifwechsel ab Januar 2016 entspricht nicht den rechtsstaatlichen Rahmenbedingungen. Ich forderte alles Verantwortlichen auf, diesem Treiben ein schnelles und vorzeitiges Ende zu bereiten. Die entsprechenden Stellen sowie werden kurzfristig informiert.

Zu *: Alle auf bestimmte Personen und private Krankenversicherungen hinweisenden Angaben werden aus Wettbewerbsgründen unterlassen. Aussagen werden im Originaltext wiedergegeben, so dass jede PKV -Vorstand- sich erkennen kann. Im vorliegenden Fall handelt es sich um Verstöße gegen geltendes Recht.

Natürlich wird auch die BAFIN als bundesdeutsche Versicherungsaufsicht informiert.  Vielleicht auch der Ombudsmann.

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